Alles auf den Kopf gestellt
Als dann die Möbel von meiner Oma zwei Wochen später kamen, habe ich meine Kinder in das Auto gepackt um sofort loszufahren. Einen kurzen Stopp habe ich noch in der Stadt eingelegt um einen Bastelbedarf für meine Kinder und ein paar belegte Semmeln für die Handwerker zu kaufen. Angekommen, sind wir sofort ausgestiegen und in das Haus gelaufen. Meine Oma war schon ganz gespannt auf ihre neuen Möbel. Wann haben die Handwerker sich denn angekündigt, fragte ich sie. Sie müssten eigentlich schon da sein, antwortete sie und im selben Moment klingelte es schon an der Tür. Mein Sohn machte auf und die Handwerker kamen schon mit dem ersten neuen Schrank herein.
Oma du gehst jetzt am besten mit den Kleinen ins Wohnzimmer, ich habe einen kleinen Bastelbedarf gekauft, dann könnt ihr euch die Zeit vertreiben und ich kümmere mich um die Handwerker. Oh, das ist aber nett von dir, erwiderte meine Oma und ich wusste, dass ich ihr damit einen riesigen Gefallen tat. Die Handwerker räumten alles in das Haus hinein und fingen an die Möbel aufzustellen. Die Kissen und Vorhänge gehörten in mein Aufgabengebiet. Zusammen stellten wir in ungefähr drei Stunden das komplette untere Stockwerk auf den Kopf.
Als wir fertig waren, ging ich in das Wohnzimmer meiner Oma, um sie beim basteln mit dem Bastelbedarf zu unterbrechen. Also Oma, für heute sind wir mal soweit fertig. Die Farben in denen wir gestrichen haben, passen echt super dazu! Es wird dir bestimmt gefallen. Komm mit und schau es dir selbst an. Meine Oma war richtig überrascht, was wir aus dem alten Badezimmer und der Küche herausgeholt haben. Das habt ihr aber toll gemacht, hat sie gesagt und sie hatte sogar Tränen in den Augen. Ich habe sie in den Arm genommen und mich gefreut, dass sie sich gefreut hat.
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